„Ich war auf der Suche, wusste aber nicht, was ich suchte“, erinnert sich Kurt Becker an seine Jugendzeit. Mit 20 Jahren beschloss er, zur französischen Fremdenlegion zu gehen, der härtesten Militäreinheit der Welt. „Die meisten hatten mit dem Leben abgeschlossen und waren bereit, für ein fremdes Land, für eine fremde Idee, für eine fremde Aufgabe ihr Leben zu lassen“, erzählt der gebürtige Österreicher. Er bekam einen neuen Namen und ein neues Geburtsdatum – eine neue Identität. In Einsätzen in Afrika sah er das unvorstellbare Grauen des Krieges und glaubte, für die richtige Sache zu kämpfen. Doch seine Fragen nach dem Sinn des Lebens blieben – bis er auf Calvi, dem Hauptquartier des 2. Regiments der Fallschirmjäger, auf deutsche Urlauber trifft.

Als ich 16 Jahre alt war, trennten sich meine Eltern. Das zog mir den Boden unter den Füßen weg. In dieser Zeit begann meine Suche nach Liebe. Ich lernte einen jungen Mann kennen, bei dem ich dachte, ich sei angekommen. Doch er rastete aus, wenn er beim Gamen verlor. Als er handgreiflich wurde, verließ ich ihn.

In Clubs suchte ich nach der nächsten Liebe. Ich sehnte mich nach Anerkennung und hoffte, sie von einem Mann zu bekommen. Als ich den vermeintlichen „Mr. Right“ gefunden hatte, war ich überglücklich. Doch nach Monaten merkte ich, dass er mich betrog. Ich war völlig am Ende, hatte keinen Halt mehr.

Spaß – das ist es, was Matthias will. Als Teenager tanzt er die Nächte zu Techno-Rhythmen durch, raucht, trinkt, lebt von Wochenende zu Wochenende. Mit 14 Jahren probiert er das erste Mal Haschisch und Marihuana und merkt: Das steigert den Spaßfaktor. Es dauert nicht lange, bis er mit harten Drogen in Kontakt kommt. Matthias wird heroinsüchtig. Er erinnert sich: „Dass ich für den Rest meines Lebens Drogen nehme, war beschlossene Sache. Es war ja etwas, das mir Spaß gemacht hat und was zu mir gehörte.“ Trotzdem möchte der junge Mann eine „solide Grundlage“. Er bewirbt sich beim Bundesgrenzschutz (heute Bundespolizei) – und wird genommen. Sein Leben als drogensüchtiger Polizist ist anstrengend, denn die Angst, entdeckt zu werden, wird zu seinem ständigen Begleiter. „Ich habe mir vorgenommen, dass ich nicht ins Gefängnis will. Der letzte Ausweg war, mir den goldenen Schuss zu setzen“, sagt Matthias.

In der großen weiten Welt wollte ich das Glück meines Lebens finden. Deshalb bin ich schon sehr früh von zu Hause abgehauen. Ich hab das gewöhnliche bürgerliche Leben nicht mehr ausgehalten. Bald aber habe ich gemerkt, dass ich auch eine innere Ausgeglichenheit brauche. Die hab ich in verschiedenen Religionen gesucht. Später lernte ich Christen kennen, die eine innere Ruhe ausstrahlten, nach der ich mich auch sehnte. Ich fing an, in der Bibel zu lesen. Dadurch habe ich verstanden, wie ich wirklich echtes, überfließendes Leben haben kann: indem ich Jesus Christus meine Sünden bekenne und ihm die Herrschaft über mein Leben gebe.

Sara ist 20 Jahre alt, als sie die niederschmetternde Diagnose Lymphknotenkrebs bekommt. Ihre Träume und Zukunftspläne zerplatzen wie Seifenblasen. Von heute auf morgen ist die frisch verheiratete Frau mit dem Tod konfrontiert. „Ich bin in Tränen ausgebrochen und dachte nur: Ich bin im falschen Film“, erinnert sie sich an das Gespräch mit der Ärztin zurück. Ihr Glaube an Gott hilft Sara während der folgenden Monate. Als sie während der Chemo einen Infekt bekommt, hängt ihr Leben am seidenen Faden. Doch dann erlebt sie ihr ganz persönliches Wunder.

Monica Masi und Stefan Imoberdorf starten mit einer Traumhochzeit in die Ehe. Doch schon bald stecken sie in einer heftigen Krise. Beide beginnen eine Affäre. Das ist das Aus für ihre kurze Ehe – sie lassen sich scheiden. Doch dann lernt Monica Jesus Christus kennen. Sie erfährt Vergebung von ihrer Schuld. Das verändert ihr ganzes Leben – und das von Stefan.

Schon als Kind hab ich gelogen und gestohlen. Als Teeny bin ich drogenabhängig geworden. Durch Unfälle stieß ich immer wieder auf Gott, hielt aber trotzdem an meinem verpfuschten Leben fest. Ich hatte Schulden und die Polizei war hinter mir her. Da wollte ich Schluss machen und hab mir alles Mögliche eingeworfen. Hat aber nicht funktioniert, und immer wieder kam mir Gott in den Sinn. Ich wusste, dass ich dann vor ihm stehen würde. Also hab ich gebetet. Kurz darauf bin ich zu einem Freund. Der hat mir gezeigt, wie ich eine Beziehung zu Gott bekomme. Ich bat Jesus Christus um Vergebung und er hat mein Leben aufgeräumt.

„Ich wurde vergewaltigt“. Elise lernt in einem sozialen Netzwerk einen Mann kennen, bei dem sie das Gefühl hat: Wir kennen uns schon lange. Nachdem sie miteinander telefonierten, verabredet sie sich mit ihm. Doch beim zweiten Treffen wird Elise von dem Mann vergewaltigt. „Ich fühlte mich einfach wertlos, völlig entwürdigt und so schmutzig, als wenn es nicht genug Seife auf der Erde geben würde, damit ich mich wieder sauber fühlen könnte“, erzählt sie. Ein paar Wochen später merkt sie, dass sie schwanger ist. Sie weiß nicht, was sie tun soll und wie ihr Leben weitergehen soll. In ihrer Verzweiflung sucht sie bei Gott Hilfe und Orientierung. Und Gott antwortet ihr. Sie entscheidet sich für das Baby und hat es bis heute – einige Jahre später – nie bereut. Wie sie es geschafft hat, ihrem Vergewaltiger zu vergeben, erzählt sie im Video.

Erst Magersucht, dann Bulimie: Ritas Leben wurde jahrelang von Essstörungen bestimmt. Nach außen hin war sie die erfolgreiche Karrierefrau, doch hinter verschlossener Tür aß sie viel zu viel, um es danach zu erbrechen. Die Bulimie hatte sie fest im Griff; es schien keinen Ausweg zu geben. Eines Tages betete sie verzweifelt zu Gott. Und Gott erhörte dieses Gebet – wenn auch anders, als gedacht.

Schon mit 13 waren bei ihm und seinen Kumpels Hasch, Bier und harte Sachen angesagt. Sie prügelten sich, brachen in Häuser ein. Dann kam immer dasselbe: Anzeige, Gerichtsverhandlung, Jugendstrafe, Knast. Auch ein schrecklicher Unfall, bei dem einer seiner Kumpels ums Leben kam, brachte ihn nicht zum Umdenken. Durch viele feuchtfröhliche Partys wurde er dann alkoholabhängig. Mit 26 war er total am Ende und vom Suff so aufgeschwemmt, dass er 100 Kilo wog. Ohne den Alk hatte er grausame Entzugserscheinungen. Sein Fazit: „Es war die Hölle.“

Mit 17 Jahren gewinnt Joël Kiassumbua mit der Junioren-Nationalmannschaft der Schweiz die U17-Weltmeisterschaft. Auf einen Schlag ist er berühmt, hat 1 000 Freunde und denkt: Das ist das große Glück. Aber dann geht es plötzlich nur noch bergab. Er merkt: Erfolg, Freunde, Partys und Frauen machen nicht dauerhaft glücklich. Doch dann findet er Hoffnung bei jemandem, den er schon lange vergessen hatte…